Flachbettscanner
Ein Flachbett-Scanner besteht gewöhnlich aus einer Glasplatte (oder Glasscheibe), die von unten von einer Lichtquelle beleuchtet wird, und einer beweglichen optischen Sensoreinheit. Bilder werden für das Scannen mit der Bildseite nach unten auf die Glasplatte gelegt und für den Ausschluss von Raum- oder Tageslicht abgedeckt. Nach dem Starten des Scan-Vorgangs bewegen sich die Sensoreinheit und Lichtquelle von unten über die Glasplatte und lesen den gesamten Scan-Bereich. Das Bild ist für den Sensor nur durch das Licht erkennbar, das es reflektiert. Transparentvorlagen können daher auf diese Art nicht gescannt werden und benötigen spezielles Zubehör, das sie von oben beleuchtet. Viele Scanner bieten diese Möglichkeit als Option.
Trommelscanner
Trommelscanner erfassen Bilddaten über Fotovervielfachröhren (PMT) statt dem optischen Sensoraufbau von Flachbettscannern und kostengünstigen Filmscannern. Eine der einzigartigen Merkmale von Trommelscannern ist, dass sie Samplingbereich und Blendengröße unabhängig voneinander steuern können. Eine praktische Möglichkeit insbesondere für das Glätten der Filmkörnung bei Vorlagen in Form von Schwarzweiß- und Farbnegativen.
Während Trommelscanner sowohl Reflexions- als auch Transparentvorlagen scannen können, produziert ein hochwertiger Flachbettscanner ausgezeichnete Scans von Reflexionsvorlagen. Da heute problemlos kostengünstige und dennoch hochwertige Flachbettscanner erhältlich sind, werden Trommelscanner nur selten für das Scannen von Drucken verwendet. Für das Scannen von Film dagegen sind Trommelscanner als High-End-Anwendung die erste Wahl. Da Film nass auf die Scannertrommel montiert werden kann, und sich die PMT durch eine außergewöhnlich hohe Empfindlichkeit auszeichnen, können Trommelscanner äußerst subtile Details der Filmvorlage erfassen.
Handscanner
Handscanner werden in zwei Formen angeboten: als Dokumenten- und 3D-Scanner. Dokumentenscanner werden als Handgerät manuell über die Fläche des zu scannenden Bildes gezogen. Das Scannen von Dokumenten in dieser Form erfordert eine ruhige Hand, da ein nicht einheitliches Ablesen ein verzerrtes Bild produzieren würde. Eine kleine Leuchtanzeige am Scanner zeigt an, ob die Bewegung zu schnell war. Die meisten Handscanner arbeiten in Schwarzweiß und beleuchten das Bild mit einer Einheit von grünen LED. Ein typischer Handscanner ist auch mit einem kleinen Display versehen, über das man das gescannte Dokument anzeigen kann. Diese Geräte waren in den frühen 1990er Jahren weit verbreitet und hatten normalerweise ein proprietäres, computerspezifisches (meistens Atari ST oder Commodore) Schnittstellenmodul.
Während die Verwendung dieser Geräte für das Scannen von Dokumenten stark nachgelassen hat, bleiben 3D-Handscanner weiterhin für zahlreiche Anwendungen im Einsatz: Industriedesign, Dekompilierung, Inspektion und Analyse, digitale Produktion und medizinische Anwendungen. Für den Ausgleich der ungleichmäßigen Bewegung der menschlichen Hand positionieren die meisten 3D-Scansysteme Bezugsmarkierungen, normalerweise in Form von reflektierenden Tabs, die der Scanner zur Ausrichtung von Elementen und Markierung von Raumpostionen verwendet.
Software für Flachbettscanner und andere Scannertypen
Wenn Ihr Gerät scannen kann, dann kann es auch mit OmniPage arbeiten. Mobile Scanner, Desktop-Scanner, All-in-One-Geräte und Multifunktionsdrucker arbeiten mit OmniPage wesentlich produktiver und präziser.
OmniPage Professional 17 ist das Flaggschiff von Nuance für das Konvertieren und Scannen von Dokumenten. Diese Software ist für die Verarbeitung von großen Mengen von Dokumenten in unterschiedlichen Formaten und die Archivierung von Dokumenten in gängigen Systemen für das elektronische Dokumentenmanagement konzipiert. Mit OmniPage Professional konvertieren Sie Papierdokumente, Formulare, Aufnahmen von Digitalkameras und PDF-Dateien in elektronische Dateien, die Sie problemlos editieren, durchsuchen und gemeinsam mit anderen nutzen können.
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